Keramik mit Betonträger zeigt Erfolg!

„Die neue Art des Zierpflasters mit Potenzial für ganz Europa“

Nach umfangreichen Recherchen und Tests ist es den Steinmeistern von MBI gelungen, eine Verbindung zwischen zwei Materialien herzustellen, die bislang unmöglich schien. Die Erfindung aus den Niederlanden heißt „GeoCeramica®“ – das einzigartige Keramik-Beton-Verbundsystem. Diese neue Art von Zierpflaster vermindert die Verarbeitungskosten von Keramik um bis zu 50 %, da ein stabiles und gleichsam drainagefähiges Betonfundament bereits in der Produktion mit der Keramikplatte verbunden wird. Die immer weiter steigende Nachfrage nach keramischen Terrassenplatten war ausschlaggebend dafür, dass Pflaster-Spezialist MBI sein Wissen über den Werkstoff Beton und die verschiedensten Produktionstechniken für die Entwicklung dieser einzigartigen Kombination von hochwertiger Keramik-Deckschicht und wasserdurchlässigem Unterbeton eingesetzt hat. Patente sind angemeldet und es herrscht reges Interesse in Belgien, Luxemburg, den Niederlanden sowie Deutschland.

Zierpflastermarkt

Das Angebot an Zierpflaster für den Garten ist riesig und lässt sich zunächst grob nur in drei Rubriken unterteilen: Beton, Keramik und Naturstein. Jede dieser Rubriken hat ihre eigenen Eigenschaften und Merkmale. Einher gehen damit auch jeweils spezifische Verarbeitungsrichtlinien gepaart mit einem daran angepassten Preisniveau. Beton genießt den größten Marktanteil, zum Teil auch zurückzuführen auf die relativ einfache und damit preisgünstige Verarbeitung. Keramik baut jedoch ebenfalls Jahr für Jahr ihren Vorsprung zu Naturstein aus – hauptsächlich aufgrund ihrer eindeutigen Benutzervorteile. Sie hat leider nur den großen Nachteil, dass nach wie vor immer ein arbeitsintensives, und damit teures, Fundament angelegt werden muss. Auch ist Keramik nicht für jede Bodenart geeignet. Die Kombination von keramischer Fliese und Betonplatte ist somit die ideale Lösung!

Technische Herausforderung

Die Kombination zweier verschiedener Materialien bedeutet immer auch eine technische Herausforderung. Zum einen müssen die Materialien dauerhaft miteinander verbunden werden, zum anderen muss die Verbindung allen äußeren Einflüssen, wie Feuchtigkeit, Frost und Hitze, standhalten. In Anbetracht der teilweise vollkommen unterschiedlichen Eigenschaften der beiden Materialien schien eine solche Konstruktion bislang unmöglich. Gerade das abweichende Schrumpf- und Ausdehnungsverhalten der beiden Werkstoffe galt als unüberwindbar. Eine neue Betonrezeptur schaffte hier jedoch Abhilfe. Auch das Zusammenführen der Betonmischung in erdfeuchtem Zustand und der Keramik unter Beifügung einer Aktivierungsflüssigkeit förderte die widerstandsfähige Verbindung. Dieser innovative Produktionsprozess trägt den Namen Stabikorn®-System.

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Keramik-Beton-Verbundsystem

Mit der Erfindung von GeoCeramica® wurde eine vollkommen neue Kategorie an Zierpflaster eingeführt, die viele Vorteile vereint – das Beste aus zwei Welten. Die qualitativen und ästhetischen Eigenschaften von Keramik und die unkomplizierte und somit preisgünstige Verarbeitung von Beton. Nach einer kontrollierten Testphase wurde das Produkt offiziell in das Sortiment aufgenommen. Die Kollektion, die seit Ende April in vollem Umfang verfügbar ist, umfasst 23 verschiedene Designs, wovon drei sogar mit dem Pkw befahrbar und somit für die Einfahrt geeignet sind.

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